



Fairness erleben, Regeln achten, Kämpfen lernen – pädagogische Bewegungsangebote gestalten
Fortbildung am 07.05.2026 in Wuppertal, 15:00 – 18:00 Uhr
Regelmäßige körperliche Aktivität ist eine wichtige Voraussetzung dafür, dass Kinder (und Jugendliche) gesund aufwachsen. Körperliche Aktivität stärkt sowohl das Herz-Kreislauf-System, als auch die Atem- und Stoffwechselvorgänge im Körper. Des Weiteren fördert sie die motorische Entwicklung.
Nicht selten können Kinder ihren Bewegungsdrang im Unterricht nicht ausreichend stillen. So sieht man in jeder Pause tobende und raufende Kinder. Die eigenen Kräfte mit anderen zu messen ist dabei ein wichtiger Aspekt kindlicher Sozialisation.
Diese Fortbildung zeigt Lehrkräften, wie spielerische, körpernahe Übungen als pädagogisch begleitetes Bewegungsangebot im Unterricht oder Ganztag umgesetzt werden können. Außerdem geht es darum Möglichkeiten aufzuzeigen, in denen sich Kinder fair miteinander messen und Kämpfe austragen können. Spielerische, regelgeleitete Aspekte der körperlichen Auseinandersetzung sollen ein verantwortungsvolles Mit- und Gegeneinander entwickeln. Im Mittelpunkt stehen dabei verbindliche Regeln, klare Rituale und eine wertschätzende Haltung, die Fairness und gegenseitigen Respekt fördern.
Die Teilnehmenden lernen praxiserprobte Spiele und Übungsformen kennen, in denen Kinder:
- ihren Bewegungsdrang kontrolliert und regelgeleitet ausleben,
- Verantwortung für sich und andere übernehmen,
- eigene und fremde Grenzen wahrnehmen und achten,
- sich unter klaren Grenzen messen können
- Konfliktsituationen konstruktiv lösen.
Neben motorischen Fähigkeiten wie Koordination, Kraft und Reaktionsvermögen werden soziale Kompetenzen wie Empathie, Rücksichtnahme, Selbststeuerung und ein realistisches Einschätzen der eigenen Möglichkeiten gestärkt. So verbindet das Angebot Bewegungsfreude mit Sozialtraining und unterstützt ein respektvolles Miteinander im Schulalltag.
Hinweis: Die Fortbildung findet in der Turnhalle statt; Sportkleidung ist erforderlich.
Referent ist Dario Bones vom BGF-Institut, Köln.
