Medienkompetenz: Künstliche Intelligenz als Thema bei Grundschulkindern?

Online-Fortbildung am 18.01.2027, 17:30 - 20:00 Uhr

Ob Hausaufgaben-Hilfe durch Chatbots, Sprachassistenten oder spielerische Lern-Apps – KI bietet faszinierende Möglichkeiten und hat längst Einzug in den Familienalltag auch von Grundschulkindern gehalten. Gleichzeitig tauchen neue Risiken auf, etwa, wenn Kinder auf manipulierte Bilder oder Videos stoßen oder vermeintliche Freundschaften mit ChatGPT oder anderen KI-Bots aufbauen.

Gerade für Kinder ist es oft schwer zu erkennen, was echt und was künstlich erzeugt ist. Sie benötigen Unterstützung und Anleitung, wie sie die Möglichkeiten und Grenzen von KI spielerisch erproben und kritisch einschätzen lernen können. Lehr- und OGATA-Fachkräfte können in ihrer pädagogischen Arbeit ergänzend zur familiären Medienerziehung wertvolle Impulse für einen kritischen Umgang mit KI-Anwendungen geben und lernfördernde Aktivitäten anregen.

Der Austausch über die Relevanz von KI in der eigenen Arbeitspraxis steht zu Beginn der Online-Fortbildung im Mittelpunkt. Typischer Erfahrungsfelder von Grundschulkindern werden anschließend betrachtet, um daraus die Konsequenzen für medienpädagogisches Handeln sowie gesundheitliche Folgen abzuleiten. Praxisbeispiele aus dem Kreis der Teilnehmenden sowie aus Materialien, in denen ein medienkompetenter Umgang mit KI-Anwendungen eingeübt werden kann, runden die Fortbildung ab.

Die Materialien des Online-Seminars werden den Teilnehmenden über die Veranstaltung hinaus auf einem digitalen Board dauerhaft zur Verfügung gestellt.

Referentin der Fortbildung ist Kristin Langer, Dipl. (Medien-)Pädagogin mit Erfahrung aus Lehrkräfteschulungen zum Medienkompetenzrahmen.

Online-Anmeldung hier.