Entdeckerstunde in der freien Natur - zurück zum "wilden Denken"

„Je mehr Sinne beim Lernen beteiligt sind, desto besser prägt sich einem Kind die neue Erkenntnis ein. Das beste Spielmaterial bietet dabei die Natur. Wenn Kinder zum Beispiel mit Blättern spielen, tun sie das mit mehreren Sinnen gleichzeitig. Sie nehmen den harzigen Geruch wahr, fühlen die Blattadern, unterscheiden verschiedene Farbtöne, verändern die Form des Blattes durch Zerrupfen oder Falten. Kinder lernen also durch unmittelbares Erleben“ (Prof. Dr. Gerald Hüther, Neurobiologe). Natur erleben ist aber auch mehr als Sinnerleben: • Sauerstoff ist der „Energizer“ für das Gehirn • Bewegung an der Natur fördert und stärkt das Immunsystem • Spielen im Freien fördert Kreativität, Konzentration und Wahrnehmungsfähigkeit • Toben an der frischen Luft baut resiliente Schutzfaktoren auf, führt zu körperlicher und seelischer Ausgeglichenheit und unterstützt die Entwicklung motorischer Fähigkeiten In unserer Fortbildung wollen wir Ihnen Möglichkeiten aufzeigen, das „wilde Denken“ Ihrer Grundschulkinder in der freien Natur zu fördern. Die Kreativität, angeregt durch die vielfältigen Möglichkeiten der Natur im Park oder Wald, steht im Fokus dieser Fortbildung. Sie erhalten vorgefertigte Spielideen und Aufgaben, die Sie einzeln oder in einem Tageskonzept, z. B. bei einem Wandertag durchführen können. Alle Spiele und Aufgaben werden in der Fortbildung gemeinsam draußen ausprobiert.