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Wie werde ich groß und stark

Schuldaten

Grundschule Yorkstraße
Yorkstr. 12
42653 Solingen
gs-yorkstrasse@solingen.de
319 Kinder, 20 Lehrerinnen und Lehrer

Ansprechpartner

Ansprechpartner Schule: Christiane Klur, Tel. 0212-2541220;
Patenärztin: Dr.
Stefanie Binus-Gifhorn E-Mail: binus@klinikumsolingen.de;
Ansprechpartner AOK
Rheinland/Hamburg, Regionaldirektion Solingen: Jörg Mirbach, Tel. 0212/2201-239.

Ausgangslage

Die Begriffe "Gesundheit" und "gesunde Lebensführung" sind für viele Kinder - aber auch für Erwachsene - nicht greifbar, da sie sich gesund fühlen und sich wenig vorstellen können, wie sehr sich ihre Lebensführung von heute auf ihre Zukunft auswirken kann. Die Lehrerinnen der GS Yorkstraße überlegten gemeinsam mit ihrer Patenärztin, wie sie diese Begriffe für Kinder fassbarer und die dahinter stehende Philosophie greifbarer machen könnten. Ihre Idee war es, den Schülerinnen und Schülern durch ein berühmtes Vorbild aufzuzeigen, warum sich gesunde Ernährung, Bewegung, das Meiden von Drogen und elektrischen Medien lohnt.

Projektziele

Durch Identifikation mit einem Vorbild sollten die Kinder motiviert werden, über ihre eigene Lebensführung nachzudenken und sich aus eigener Entscheidung heraus mehr zu bewegen und auf eine ausgewogene Ernährung zu achten.

Projektbeschreibung

Unter dem Titel "Wie werde ich groß und stark" wurde den Kindern der vierten Klassen der Schule anhand von Schaubildern erklärt, wie sich gesunde Ernährung und Bewegung positiv auf den Körper auswirken. Ebenfalls wurden Bilder des Solinger Shaolin Julian Jacobi (Shaolin ist der Name eines buddhistischen Mönchsordens in China. Die Mönche sind vor allem für ihre Kampfkunst Shaolin Kung Fu berühmt) gezeigt, der 5 Jahre im Kloster lebte und u.a. in  China mit 23 Jahren zum Kung-Fu-Meister ausgebildet wurde. Zur Überraschung der 4. Klässler kam dann der von Ihnen zuvor auf den Bildern bewunderte Kung-Fu-Meister zu ihnen in die Schule und beantwortete zuerst im Sitzkreis die Fragen der Kinder: "Wann hast Du angefangen?" - "Hast Du ein Sixpack?" - "Wie ernährst Du Dich?" - "Magst Du Pizza?" - "Hattest Du Heimweh?". Viel Reis und Gemüse und wenig Fleisch stehen auf Julians Speiseplan. Er erklärte den Kindern auch, dass nicht nur körperliche sondern auch geistige Stärke dazu gehören, um als Shaolin-Mönch völlige Körperbeherrschung zu zeigen. Nach dem Sitzkreis zeigte der Shaolin erste Übungen zur Körperbeherrschung und trainierte mit den Schülerinnen und Schülern gemeinsam in der Schulturnhalle, wo er auch dem Wunsch der Kinder nachkam, verschiedene Kung-Fu Übungen und Sprünge zu zeigen. Anhand seiner Schilderung aus dem Leben der Mönche wurde den Kindern deutlich, welche Potentiale in ihnen stecken und welche Bedeutung eine gesunde Lebensführung haben kann.

Ergebnisse

Durch das prominente Vorbild mit scheinbar unglaublicher Kraft und Fähigkeiten erhielten die Kinder bleibende Eindrücke, die auch lange nach dem Besuch des Mönchs in der Klasse feststellbar waren. Im Sportunterricht stellten die Lehrer fest, dass die Kinder immer wieder den Besuch von Julian Jacobi als Ansporn nutzten um gelernte Übungen zu wiederholen. Der Kontakt mit dem Shaolin, der mit gesunder Lebensführung in Verbindung gebracht wird, wurde als besonderes Ereignis in den Abschlussbüchern erwähnt. Der Besuch war natürlich nur ein Element im Programm "Gesund macht Schule", das die Kinder der Yorkstraße seit 9 Jahren Jahr durchlaufen. Die Patenärztin der Schule, Frau Dr. Stefanie Binus-Gifhorn, Betriebsärztin und Internistin am Klinikum Solingen, bietet regelmäßig Gesundheitsthemen von der gesunden Ernährung bis zur ersten Hilfe an der Schule an. Mit Hilfe und Unterstützung des Städtischen Klinikums Solingen und der Feuerwehr Solingen konnte die Patenärztin im Rahmen des Programms u.a. Krankenhausbesichtigungen organisieren, bei denen z.B. Gesundheitspässe mit Seh- und Hörtests erstellt wurden. Darüber hinaus hat Frau Dr. Binus-Gifhorn bei Notfallübungen den Kindern die verschiedenen Facetten der Notfallversorgung vermittelt. Die Schüler konnten einen Rettungswagen inspizieren und haben Einblicke in  Rettungsmaßnahmen wie z.B. Schienen, Verbände und Gipse erhalten.

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