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Projekt

Elternorganisierte Projektwoche „Körperexperimente“

Thema "Menschlicher Körper/Beim Arzt"

Die Mütter betreuen während der Projektwoche die Station

Die Mütter betreuen während der
Projektwoche die Station "Wie funktioniert
mein Körper".

Der Höhepunkt der Projektwoche waren die Übungen in Erster Hilfe.

Der Höhepunkt der Projektwoche waren
die Übungen in Erster Hilfe.

Schuldaten

KGS St. Katharina/Hückeswagen
Kölner Str. 25, 42499 Hückeswagen
E-Mail: kgs-hueckeswagen@t-online.de

2-zügig, 200 Schüler

Ausgangslage

Im Rahmen der diesjährigen Projektwoche mit dem Thema "Experimente" wünschten sich die Schulkinder: "Wie funktioniert unser Körper". Die Klassenlehrer gaben den Wunsch an die Mutter einer Schülerin weiter, die Ärztin in dem Projekt Gesund macht Schule ist.

Projektziele

Die Kinder sollen mit den Sinnen experimentieren, Erfahrungen mir verschiedenen Funktionen sammeln, sich mit Nahrungsmitteln auseinandersetzen und erste Erfahrungen mit Erster Hilfe machen.

Eltern sollen mit ihrer Expertise die Projektwoche gestalten und mit den Schülern durchführen.

Projektbeschreibung

Für die Umsetzung des Angebotes "Wie funktioniert unser Körper" im Rahmen der Projektwoche waren vier Mütter der Schule verantwortlich, darunter eine Ärztin für Innere Medizin (über Gesund macht Schule), eine Krankenschwester und zwei weitere engagierte Mütter aus nicht-medizinischen Berufen. Dieser Mütterarbeitskreis hat gemeinsam die Inhalte der Projektwoche formuliert und die entsprechenden Angebote (Körperexperimente) zusammengestellt.

Während der Projektwoche haben die Mütter eine Woche lang eine Gruppe von elf Kindern (1.–3. Schuljahr) betreut. In der Zeit trafen sich die Mütter regelmäßig mit den Lehrerinnen zu einem Feedback. Am Abschlusstag präsentierten Mütter und Kinder am "Tag der offenen Tür" die Ergebnisse der Projektarbeit der Öffentlichkeit und vor allem den Eltern.

Die Projektarbeit fand an 5 Wochentagen jeweils über vier Schulstunden statt. Thema waren:

  • Sinnesorgane,
  • Nervensystem und Bewegungsapparat,
  • Herz-Kreislaufsystem und Atmung und
  • an zwei Tagen Aspekte der Ersten Hilfe.

Die Akteurinnen bauten jeweils unterschiedliche Experimente in Form von Stationenlernen auf und besprachen diese mit den Schülern. Dadurch, dass sich viele Mütter für die Mitarbeit an den Stationen gefunden haben, konnten alle Kinder die Versuche ohne längere Wartezeiten durchführen.

Ergebnisse

Die Kinder haben viele Erfahrungen mit all ihren Sinnen gesammelt und die Ergebnisse von Experimenten im Sinnespass dokumentiert.

Ebenfalls konnten nach Abschluss der Projektwoche alle Kinder einen Rettungsdienst unter Beachtung der "W-Fragen"

  • Wo ist es passiert?
  • Was ist passiert?
  • Wie viel Verletzte?
  • Welche Verletzungen?
  • Warten auf Nachfrage.

benachrichtigen.

Die Mütter des Arbeitskreises stehen seitdem im Austausch und setzten sich als weitere gesundheitsförderliche Maßnahme nun dafür ein, dass sich im neuen Schuljahr die Kinder der offenen Ganztagsschule nach dem Essen die Zähne putzen können.

Kooperationspartner

Die Krankenpflegeschule und Rettungssanitäterschule der Stadt Solingen stellte Lehrmaterial (Reanimationspuppe, Modelle von Herz und Gehirn) zur Verfügung.

Verwendete Materialien

  • Ärztekammer Nordrhein, AOK Rheinland [Hrsg.]: "Der menschliche Körper/Beim Arzt", Unterrichtsmaterialien.
  • Skelett zum selbst basteln: Röntgenmuseum Remscheid-Lennep (www.roentgen-museum.de)
  • Wer, wie, was? Mein Körper. Internetseiten des Deutschen Roten Kreuz zur Ersten Hilfe (www.drk.de/erstehilfe/ehonline/index.htm)
  • Alastair Smith [Hrsg.]: "Die besten Experimente für Kinder, Verlag Bassermann 2004
  • Neil Ardley: "101 spannende Experimente aus Wissenschaft und Technik". Loewe, 1997.

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