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Fit durch die Schule

Ratespiel in Rheinberg: Auf zum „Hörspaziergang“

Ratespiel in Rheinberg: Auf zum „Hörspaziergang“

Schuldaten

Paul-Gerhardt-Schule in Rheinberg
178 Kinder, 9 Lehrerinnen und Lehrer

Ansprechpartner

Ansprechpartner Schule: Manfred Hameister,Tel. 02843/ 53 17;
AOK Rheinland, Regionaldirektion Kreis Wesel: Silvia Paßens, Tel. 02843-178366.

Ausgangslage

„Wir bemerken immer öfter, dass Kinder übergewichtig sind, Probleme in ihren Bewegungsabläufen haben oder Aufmerksamkeitsdefizite zeigen“, sagt der Schulleiter Manfred Hameister.

Projektziele

„Darum wollten wir zusätzlich zu bereits bestehenden Angeboten wie ‚Autogenes Training für Kinder‘ weitere Gesundheitsaspekte beleuchten.“

Projektbeschreibung

Am 30. Mai 2005 startete die Projektwoche mit dem Motto „Fit durch die Schule“. „Wir haben das Motto bewusst zweideutig gewählt“, erklärt Hameister. „Es steht für ‚fit sein während der gesamten Schulzeit‘, aber auch für ‚Schule als Motor und Initiator für Fitness‘“. Die Projektarbeit fand täglich von 10 bis 11.30 Uhr statt, eingerahmt von Fachunterricht. „Wir haben die Klassen bewusst beibehalten, um den sozialen Zusammenhalt zu stärken, erklärt Manfred Hameister. „Und die Lehrerinnen konnten auf die Besonderheiten ihrer Schüler eingehen.“

Für die ersten Klassen standen zum Beispiel ein Fitnesstraining im Stadtpark und eine von Eltern organisierte Stadtrallye auf dem Programm.

In einer zweiten Klasse hieß das Thema „Rückenschule“; die Parallelklasse befasste sich unter anderem damit, wie wichtig die Sinne für das Wohlbefinden sind.

In den dritten Klassen standen zusätzlich soziale Aspekte im Fokus – beim Fußballspiel zum Beispiel leisteten die „Profi-Jungs“ den Mädchen wertvolle Hilfestellungen.

Die Viertklässler beschäftigten sich mit Sexualerziehung.

Elternabend

Den Eltern erläuterte der Patenarzt Dr.Werner Strompen auf einem Infoabend den Zusammenhang von Gesundheit und TV- und PC-Konsum. „Statt der typischen Kinderkrankheiten sind Übergewicht und Verhaltensstörungen heute die größeren Probleme. Eine nachweisliche Ursache ist ein zu großer Medienkonsum“, betonte der Rheinberger Mediziner für Pädiatrie, Psychotherapie und Sportmedizin. Eine Ökotrophologin erklärte, wie wichtig eine ausgewogene Ernährung und Bewegung für die gesamte Entwicklung sind. „Bei den Eltern kamen Vorträge und Diskussion gut an“, bilanziert Hameister. „Der Abend hätte mehr Resonanz verdient.“

Ergebnisse

Für alle Lehrerinnen und Lehrer war die Projektwoche ein Erfolg; auch Eltern und Kinder waren begeistert. „Nur zwei Schüler hatten etwas zu bemängeln, und zwar, warum wir so etwas nicht öfter machen“, berichtet der Schulleiter. Demnächst können die beiden nicht mehr „klagen“: Die Schule plant weitere Projektwochen – die nächste möglicherweise zum Schwerpunkt Ernährung.

Ruhe in Rheinberg: Nach Bewegung entspannt eine Massage

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