Hintergrund

Schule als Teil der Lebenswelt von Kindern und Lehrern hat je nach Struktur, Kooperationsformen, nach Ausstattung, nach Werten und Normen das Potential, Gesundheit für alle dort Tätigen zu schaffen. Eine Schule zu gestalten, in der sich Kinder, Lehrer*innen und Eltern wohl fühlen, in der alle ihren Platz haben, in der gelernt, gelacht und gearbeitet werden kann, das ist das Ziel vieler Schulen, die sich dem Thema Gesundheitsförderung annehmen. 

Gesund macht Schule will einen Beitrag zu diesem Ziel leisten und hat ein Konzept entwickelt, mit dem Schulen je nach eigener Zielsetzung arbeiten und somit die Gesundheitskompetenz, vor allem der Kinder, stärken können.

Grundschulkinder befinden sich in einer Lebensphase in der Verhaltensweisen stark geprägt und gefördert werden können, sowohl von Eltern als auch durch Lehrer*innen, das bietet eine einzigartige Gelegenheit gesundheitsförderlichen Lebensstile anzuregen und zu unterstützen.

Grundlegendes Ziel der schulischen Gesundheitsförderung sollte der Aufbau persönlicher Kompetenzen und Leistungspotentiale der Schüler*innen, Lehrer*innen und Eltern in Hinblick auf gesundheitsbewusstes, eigenverantwortliches Handeln und Wissen sein.

Dies kann nur gelingen, wenn „Gesundheit“ schon in der Schule als sinnstiftend und nicht nur als zeitlich begrenztes Unterrichtsthema erlebt wird. Um dies zu erreichen, ist es wichtig, dass Gesundheitsförderung als ein von allen Beteiligten mitgetragenes Konzept verstanden wird. Die enge Zusammenarbeit mit den Eltern ergibt sich daher aus der Notwendigkeit, dass das in der Schule Vermittelte auch in den Familien mitgetragen und gelebt wird. Diese Prozesse lassen sich durch Gesund macht Schule anregen.